Kontaktpersonen

Bürgermeister Dr. Martin Drexler Telefon: 09092 9690-30

Tourismusleiterin Strohhofer Judith Telefon: 09092 9690-35

Bayerische Landesgartenschau 2028-2032

Arbeitskreis Landesgartenschau Wemding

Meldung vom 26.07.2021: 16 Kommunen können sich um eine von fünf Landesgartenschauen bewerben – Wemding ist mit dabei!

Das Interesse der bayerischen Städte war groß an der möglichen Ausrichtung einer Landesgartenschau im Zeitraum von 2028 bis 2032. Mit 40 Kommunen aus sechs bayerischen Regierungsbezirken hatte die Bayerische Landesgartenschau GmbH (ByLGS) mit Sitz in München im zurückliegenden Jahr beratende Gespräche geführt, bereist wurden schließlich 20 Städte und fristgerecht bis zum Abgabetermin am 30. Juni gingen 17 offizielle Interessensbekundungen und erste grundlegende Ideen zu einer möglichen Gartenschau in München ein. In seiner jüngsten Fachbeiratssitzung der Bayerischen Landesgartenschau GmbH wurden nach ausführlicher Beratung nun 16 Kommunen zugelassen und aufgefordert, sich um eine der fünf zu vergebenen Landesgartenschauen zu bewerben. Es sind:

  • Schwaben: Wemding, Günzburg, Memmingen, Sonthofen
  • Oberpfalz: Auerbach
  • Niederbayern: Bad Birnbach, Straubing
  • Unterfranken: Bad Kissingen
  • Mittelfranken: Herrieden, Langenzenn, Lauf an der Pegnitz, Nürnberg
  • Oberbayern: Penzberg, Schrobenhausen, Starnberg, Tittmoning

Die 16 Städte werden nun mit fachlicher Unterstützung unter anderem durch Landschaftsarchitekten und Stadtplaner ihre Bewerbungskonzepte erarbeiten.

Das Bayerische Umweltministerium hatte wegen des sich abzeichnenden großen Interesses schon im April 2021 den Vergabezeitraum für eine Landesgartenschau von ursprünglich 2030 auf 2032 verlängert. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber: „Landesgartenschauen sind Investitionen in die Zukunft. Sie steigern dauerhaft die Lebensqualität vor Ort. Menschen brauchen Natur und Grünflächen für ihr Wohlbefinden und die Erholung. Landesgartenschauen sollen auch in Zukunft grüne und blaue Infrastrukturen in den Städten schaffen. Unser Ziel ist es, bei Landesgartenschauen die Themen Ökologie und Klimaschutz noch stärker zu betonen und dabei die Bürgerinnen und Bürgern bestmöglich einzubinden.“

Dem stimmt auch Gerhard Zäh, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der ByLGS, zu: „Gartenschauen eignen sich hervorragend dazu, das Stadtklima nachhaltig zu verbessern. Das ist heute wichtiger denn je. Die Förderung von Gartenschauen ist insgesamt ein effektives Mittel, um städtebauliche Ziele mit Natur-, Klima- und Umweltschutzaspekten zu verknüpfen. Deshalb freue ich mich über das große Interesse der Kommunen an den Landesgartenschauen.” Der Geschäftsführer der ByLGS, Martin Richter-Liebald, hatte die Phase der Interessensbekundung federführend geleitet. „Ich war überrascht und begeistert, wie engagiert die Kommunen waren, einige haben sogar schon recht konkrete Konzepte vorgelegt. Das große Interesse ist ein hervorragendes Signal für die Zukunft der Landesgartenschauen in Bayern

Walderlebnispfad

Als nächstes werden die Städte ein Bewerbungskonzept erarbeiten. Ebenfalls erforderlich ist es, bereits in einem frühen Stadium Bürger und Bürgerinnen, regionale Verbände sowie Vertreter aus Wirtschaft, Umwelt und Kultur in die Planungen einzubinden. Abgabeschluss der offiziellen Bewerbungsunterlagen für das Zuschlagsverfahren ist der 8. April 2022.

1980 gab es in Bayern die erste Landesgartenschau. Seitdem wurden mehr als 500 Hektar dauerhafte Grün- und Erholungsflächen durch Landes- und Regionalgartenschauen in Bayern geschaffen. wertvoller Freifläche im Freistaat geschaffen wurden. Das bayerische Umweltministerium hat seit mehr als 40 Jahren Landes- und Regionalschauen mit insgesamt mehr als 74 Millionen sowie mit rd. 23 Millionen Euro aus EU-Mitteln gefördert.

Mithilfe der Förderung durch das Umweltministerium wurden durch die Gartenschauen dauerhafte Grün- und Erholungsflächen geschaffen, die die Lebensqualität der Menschen deutlich steigern. Die Grünflächen übernehmen zudem wichtige Funktionen für das Stadtklima. Neu angelegte Biotopflächen sowie die aufeinander abgestimmte Umwelt- und Freizeitplanung führen in den Städten auch zu größerer Biodiversität. Die örtliche Wirtschaft und der Tourismus werden durch Gartenschauen gestärkt.

Dem Beirat der Bayerischen Landesgartenschaugesellschaft gehören Vertreterinnen und Vertreter der bayerischen Staatsministerien für Umwelt und Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie Wohnen, Bau und Verkehr an, des Städte- und Gemeindetags, des Bayerischer Gärtnereiverbands, des Verbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau, des Bund Deutscher Landschaftsarchitekten, der Bayerischen Architektenkammer, des Fachverbands deutscher Floristen, des Baumschulverbands Bayern, des Bundes Naturschutz sowie des Landesverbands Gartenbau und Landespflege, des Bundes für Vogelschutz und der Bayerischen Landesgartenschaugesellschaft

Aktuelle Meldungen des Arbeitskreises

Besuch in Wassertrüdingen

Meldung vom 15.09.2021: Besuch am Gartenschaugelände Wassertrüdingen

Eine Delegation des Wemdinger Arbeitskreises Landesgartenschau mit 1. Bürgermeister Dr. Martin Drexler, 2. Bürgermeister Johann Roßkopf, den Stadträten Josef Barta, Roland Schuster, Werner Waimann und Tourismusleiterin Judith Strohhofer besuchte jüngst das Gelände der Landesgartenschau 2019 in Wassertrüdingen. Der Wassertrüdinger Bürgermeister Stefan Ultscht, der Geschäftsleiter Peter Schubert und die Leiterin des Tourismusbüros Nina Maurer berichteten von ihren Erfahrungen mit der Landesgartenschau und wünschten uns bei der Bewerbung viel Erfolg.

Herzlichen Dank für die Organisation des Termins an Herrn Stadtrat Roland Schuster.

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Meldung vom 06.09.2021: Erster „Informationsabend im Grünen“ zur möglichen Landesgartenschau 2028-2032

Die Stadt Wemding befindet sich mitten in der Bewerbungsphase für eine mögliche Landesgartenschau in den Jahren 2028 – 2032. Kommendes Jahr soll ab dem 08. April 2022 vom Fachbeirat der Bayerischen Landesgartenschau sowie zweier Ministerien der bayerischen Staatsregierung entschieden werden, welche Städte in Bayern die Austragungsorte werden.

Dem Stadtrat und der Verwaltung ist wichtig, dass die Bevölkerung von Anfang an mit im Entstehungsprozess eines Konzeptes für Wemding eingebunden wird. Aus diesem Grund wurde am Freitag, den 03.09.2021 im Vorfeld zum Störzelbacher Open-Air ein erster Informationsabend abgehalten. Bei schönstem Sommerwetter begrüßte Bürgermeister Dr. Martin Drexler zusammen mit dem „Arbeitskreis Landesgartenschau“ zahlreiche Vereinsvertreter:innen und interessierte Bürger:innen im Musikergarten am Johannisweiher. Der Bürgermeister hob die großen Chancen für die Stadt Wemding hervor, die eine Gartenschau mit sich bringen könnte. Städtebauliche Maßnahmen, die ohnehin für die Stadt anzugehen sind, können ganzheitlich mit einer Gartenschau umgesetzt werden. Nach der Begrüßung führten Kulturreferent Josef Barta sowie Tourismusleiterin Judith Strohhofer durch den kurzweiligen Informationsabend. Besonders interessant wurde es beim interaktiven Teil, bei dem alle Gäste in Kleingruppen ihre eigenen Ideen und Anregungen überlegen, diskutieren und an den Stellwänden einbringen konnten. Im gemeinsamen Dialog wurden offene Frage und Ideen besprochen. Die Ergebnisse werden in den aktuell laufenden Bewerbungsprozess eingebunden. Ein eigenes Bewerbungskonzept wird durch ein beauftragtes Landschaftsarchitekturbüro erarbeitet. Zum Ende des Abends wurden die eigens angefertigten Stellwände mit zahlreichen Informationen zur Landesgartenschau am Festgelände des Open-Air-Konzerts aufgestellt, sodass sich dort auch weitere Bürger:innen ganz bequem informieren konnten.

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Meldung vom 31.08.2021: Landesgartenschau: Wemding holt Landrat Rößle mit ins Boot

Der Landkreis-Chef nimmt das Angebot, die Schirmherrschaft für die Bewerbung um eine Landesgartenschau zu übernehmen, gerne an.

Sollte die Stadt Wemding den Zuschlag erhalten, eine der Landesgartenschauen in den Jahren 2028 bis 2032 auszurichten, würde man die ganze Region mit einbeziehen wollen. "Das kann nur ein Gemeinschaftsprojekt sein", ist sich Bürgermeister Martin Drexler im Klaren. Zielstrebig arbeiten die Wemdinger nun an der konkreten Bewerbung für das mögliche Großereignis.

Mit 40 Kommunen aus sechs bayerischen Regierungsbezirken hatte die Bayerische Landesgartenschau mit Sitz in München im zurückliegenden Jahr beratende Gespräche geführt, bereist wurden schließlich 20 Städte und fristgerecht gingen 17 offizielle Interessenbekundungen und erste grundlegende Ideen zu einer möglichen Gartenschau in München ein. In seiner jüngsten Fachbeiratssitzung wurden nun 16 Kommunen zugelassen und aufgefordert, sich um eine der fünf zu vergebenen Landesgartenschauen zu bewerben.

Wemding ist nun in der engeren Auswahl. Für Bürgermeister Dr. Martin Drexler und den Arbeitskreis der Anlass, um der Bewerbung Nachdruck zu verleihen, aber auch die Regionalität zu betonen. Eine Delegation mit dem Bürgermeister und seinen Stellvertretern Hans Roßkopf und Gottfried Hänsel wurde im Landratsamt vorstellig, um Landrat Stefan Rößle die Schirmherrschaft für die Bewerbung für den Fall anzutragen, dass Wemding die Gartenschau übertragen bekommt.

Landrat Rößle zeigte sich erfreut und überrascht. Er nehme das Angebot sehr gerne an und werde sich dafür einsetzen, dass Wemding weitere Schritte auf dem Weg zur Austragung einer Landesgartenschau erfolgreich unternehmen kann. Die Stadt Rain habe mit ihrer Landesgartenschau gute Erfahrungen gemacht und er sehe das Konzept für Wemding ausgereift und nachhaltig. Bürgermeister Dr. Drexler hatte zuvor hervorgehoben, dass Wemding geradezu prädestiniert sei und es nun „die Chance gibt, eine mittelalterlich geprägte Altstadt mit mehr Grün zu beleben“. Ideen seien genügend vorhanden. Das Fachbüro eines Landschaftsarchitekten ist nach Angaben des Stadtoberhauptes bereits beauftragt, die Bewerbung fachlich zu begleiten.

1980 gab es in Bayern die erste Landesgartenschau. Seitdem wurden mehr als 500 Hektar dauerhafte Grün- und Erholungsflächen durch Landes- und Regionalgartenschauen in Bayern geschaffen. Das bayerische Umweltministerium hat seit mehr als 40 Jahren Landes- und Regionalschauen mit insgesamt mehr als 74 Millionen sowie mit rund 23 Millionen Euro aus EU-Mitteln gefördert. Mithilfe der Förderung durch das Umweltministerium wurden durch die Gartenschauen dauerhafte Grün- und Erholungsflächen geschaffen, die die Lebensqualität der Menschen deutlich steigern. Die Grünflächen übernehmen zudem wichtige Funktionen für das Stadtklima. Neu angelegte Biotopflächen sowie die aufeinander abgestimmte Umwelt- und Freizeitplanung führen in den Städten auch zur größten Biodiversität. Die örtliche Wirtschaft und der Tourismus werden durch Gartenschauen gestärkt.

Foto (Helmut Bissinger): Mit einer Hortensie überraschte Bürgermeister Dr. Martin Drexler Landrat Stefan Rößle. Die Mitglieder des Arbeitskreises (v. l. n. r. Judith Strohhofer, Roland Schuster, 3. Bgm. Gottfried Hänsel, 2. Bgm. Johann Roßkopf sowie Johannes Vogel) begleiteten den Bürgermeister.

Arbeitskreis Landesgartenschau Wemding

Meldung vom 27.07.2021: Arbeitskreis "Landesgartenschau" gegründet

Um die bevorstehenden Planungen rund um eine mögliche Landesgartenschau in Wemding in den Jahren 2028-2032 voranzutreiben, wurde durch den Stadtrat Wemding Ende Juli 2021 ein Arbeitskreis gegründet. Im Rahmen des Prozesses der Bewerbung werden grundlegende Themen besprochen. Selbstverständlich werden auch die Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Verbände, Wirtschaft, verschiedene Institutionen etc. zu gegebenem Zeitpunkt eingebunden. Weitere Informationen folgen.

Bürgerportal: Ideen, Wünsche und Anregungen...

Formulare

Zur Durchführung der Landesgartenschau ist wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger mit eingebunden werden. Gerne können Sie uns jederzeit Ihre Anliegen persönlich, telefonisch oder über untenstehendes Kontaktformular mitteilen.

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