Wemdinger Jugendliche besuchen das BMW-Museum München

Donnerstag, 07. Mai 2026

Beim dritten Anlauf sollte es nun endlich klappen – jetzt konnten wir glücklicherweise unseren lange geplanten Ausflug durchführen. Beim Jugendferienprogramm im Sommer 2026 plante die gemeindliche Jugendarbeiterin Maren Kriegler zusammen mit Jugendreferent Nicolas Bumba einen Ausflug mit dem Zug in das BMW-Museum nach München. Aufgrund mehrerer Unwägbarkeiten der Deutschen Bahn sind wir am ursprünglichen Ausflugstermin gar nicht in München angekommen und beim Ersatztermin in den Herbstferien aufgrund Bauarbeiten schon gar nicht losgekommen. Der nun nachgeholte Ausflug in den Osterferien belohnte das lange Warten. 

Mit großer Vorfreude starteten die 10 Jugendlichen vom Bahnhof Otting-Weilheim aus mit dem pünktlichen Zug in Richtung Landeshauptstadt. Bereits im Zug wurde gerätselt, welches Auto im Museum bestaunt werden könne. Angekommen in München ging es gleich weiter mit der U-Bahn in Richtung Olympiapark. Für einige Jugendliche war es die erste Berührung mit dem U-Bahn- und Tramnetz von München. Im BMW-Museum lernten die jungen Wemdinger die Geschichte von BMW kennen und erfuhren, warum die Firma seit Jahrzehnten die „BMW-Nieren“ als charakteristisches Merkmal an jeder Fahrzeugfront verbaut. Die Bandbreite der ausgestellten Fahrzeuge reichte von historischen Motorrädern über Formel 1 Rennautos bis hin zu Designstudien über künftige Modelle. Aktuelle Modelle bestaunten die Jugendlichen danach in der nahegelegenen BMW-Welt.

Im zweiten Programmpunkt ging es mit der U-Bahn flott in die Münchener Innenstadt. Maren Kriegler und Nicolas Bumba spendierten ein Eis beim „Verrückten Eismacher“. Dieser ist bekannt für seine zahlreichen außergewöhnlichen Eissorten, die es so nicht überall gibt. So wagte sich mancher Wemdinger Jugendlicher sogar an einen Probierlöffel Weißwursteis. Um zur Eisdiele zu gelangen, gingen die Jugendlichen durch die große Aula der altehrwürdigen Ludwig-Maximilians-Universität. Dabei erinnerte Maren Kriegler an den dort eingerichteten Gedenkort zu Ehren der Geschwister Scholl und deren Widerstandsgruppe „Weiße Rose“.

Da auch eine Stärkung nicht fehlen durfte führte Nicolas Bumba die Gruppe entlang mehrerer Sehenswürdigkeiten durch die Innenstadt. Vorbei am Odeonsplatz über die Münchner Residenz, Maximilianstraße und Hofbräuhaus war es ein großer Wunsch der Jugendlichen bei McDonalds einzukehren. Gut gestärkt und mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck machten sich die Jugendlichen auf den Heimweg. Es war ein sehr schöner und abwechslungsreicher Tag in München.

Nicolas Bumba, Jugendreferent 

Maren Kriegler, gemeindliche Jugendarbeiterin

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