Notfall & Erste-Hilfe

Die Bereitschaftsdienste stehen außerhalb der Öffnungszeiten von Arztpraxen für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung. Den Apotheken-Notfalldienst sowie zahnärztlicher und ärztlicher Notdienst bei akuten Erkrankungen entnehmen Sie der aktuellen Ausgabe des Amtsboten. Der ärztliche Notdienst (Tel. 116 117) steht gleichermaßen wie die Rettungsleitstelle (Tel. 112) bei lebensbedrohlichen akuten Notfällen zu Verfügung.

Defibrillatoren

Standorte Siedlungen:

  • Sportanlage Robertshöhe, Zur Robertshöhe 1, zugänglich zu Öffnungszeiten
  • Realschule, Polsinger Weg 13, zugänglich 7.45–16.45 Uhr, Schulzeiten
  • Firma Valeo, Valeostr. 1, immer zugänglich
  • Zahnärzteteam Langer, Bahnhofstr. 45, zu Praxisöffnungszeiten
  • Norma/Eingang Wolff & Lutz, Harburger Str. 20, immer zugänglich
  • Firma Eireiner, Industriestraße 2a, zugänglich zu Öffnungszeiten

Standorte Altstadt:

  • Raiffeisen-Volksbank, Wallfahrtstr. 8, immer zugänglich
  • Sparkasse, Marktplatz 5, immer zugänglich
  • Seniorenheim, Häutbachstraße 2, immer zugänglich

Standorte Wallfahrt/Amerbach:

  • Wallfahrtsbasilika, Einfahrt Pfarrhof, Oettinger Str. 103, immer zugänglich
  • Haus der Vereine Amerbach, Kirchplatz 3, immer zugänglich

Andere Standorte in der Umgebung Wemdings:

  • Fünfstetten, Raiffeisen-Volksbank, Indorf 2, immer zugänglich
  • Gosheim, Feuerwehrhaus Gosheim, Bergstr. 2, immer zugänglich
  • Huisheim, Raiffeisen-Volksbank, Hauptstr. 10, immer zugänglich
  • Otting, Raiffeisen-Volksbank, Hauptstr. 10, immer zugänglich
  • Otting, Sportheim, Monheimer Str. 10, immer zugänglich
  • Wolferstadt, Raiffeisen-Volksbank, Dorfplatz 13, immer zugänglich

Rettungstreffpunkte in Wald-und Feldflur

Karte Rettungstreffpunkte in Wemding (362,4 KB)

schild-rettungstreffpunkt-wald.jpg

Unfälle im Wald sind oft Unfälle mit schweren, lebensgefährlichen Verletzungen. Das Auffinden der verunglückten Person ist für die Rettungsdienste oft schwierig. Aber die schnelle Bergung und Versorgung des Verunglückten ist für dessen Lebensrettung oder Vermeidung nachteiliger Langzeitfolgen oft von entscheidender Bedeutung. Das schnelle Auffinden der verunglückten Person ist also ein wichtiger Baustein in der Rettungskette. Für das zweifelsfreie Zusammentreffen der Rettungskräfte mit dem Ersthelfer  (und Wegescout) wurden ab 2016 bayernweit über 12.000 Rettungstreffpunkte festgelegt.

Diese Rettungstreffpunkte sind im Gelände beschildert (siehe Foto). Manchen Rettungstreffpunkt hätte man sich vielleicht näher am Wald gewünscht. Die Vorgaben - je ein Rettungstreffpunkt für ca. 200 - 300 ha Wald und dieser muss ganzjährig von den ortsüblichen Rettungswagen erreichbar sein - haben dazu geführt, dass mancher Rettungstreffpunkt in der Ortschaft oder Ortsnähe sich befindet. Die Schneelage der letzten Woche haben wieder gezeigt, dass mancher Weg für normale Fahrzeuge im Winter nicht befahrbar ist. Ein Rettungswagen der stecken bleibt ist keine Hilfe! Deshalb hier die Bitte um Verständnis, wenn da und dort für die vielen kleinen - oder manchmal auch größeren - Waldflächen in einer Flur ein Rettungstreffpunkt sich auch in Ortsnähe befindet. Bei Bedarf kann für den Zwischentransport je nach Gelände und Witterung dann ein anderes Gerät/Fahrzeug  dazu gezogen werden.

Die Rettungstreffpunkte sind  bei uns im Landkreis mit „DON xxxx“ bezeichnet, also zum Beispiel  „DON 2106“. Die Rettungstreffpunkte sind für jedermann nutzbar, auch wenn sie aus der Sicht der Forstbewirtschaftung entstanden sind.

Der Ablauf im Notfall ist nun folgendermaßen gedacht: 

Irgendjemand  - ob Waldarbeiter oder Spaziergänger  -  hat in der Flur einen Notfall und braucht Hilfe. Dann setzt der Ersthelfer, nachdem er den Verletzten / Hilfe brauchenden Menschen versorgt hat, einen Notruf  112   ab. Die integrierte Leitstelle nimmt diesen Notruf entgegen. Bei uns ist diese Leitstelle in Augsburg, es kann bei deren Überlastung aber auch eine andere  überregionale Leitstelle sein. Die Leitstelle geht mit dem Anrufer die 5-W-Fragen durch:

  1. Wo geschah es?
  2. Was geschah?
  3. Wieviele Verletzte?
  4. Welche Art von Verletzungen?
  5. Warten auf Rückfragen! – Treffpunkt vereinbaren, also z.B. DON 2106 wird vom Ersthelfer/Anrufer genannt und der Anrufer wartet dort auf die Rettungskräfte und leitet sie von dort zu der verletzten Person.

Der Standort des Rettungstreffpunktes ist bei der integrierten Leitstelle und den Rettungskräften hinterlegt mit GPS-Daten, so daß die Hilfe zweifelsfrei am Rettungstreffpunkt ankommt und kein unnötiges Suchen oder gar gravierende Mißverständnisse entstehen. Zum Beispiel ein Unfall in Rothenberg – ja wo? Im Gemeindebereich Wolferstadt oder Monheim oder sonstwo? Die Gefahr eines Mißverständnisses über den Treffpunkt wird vermieden und die Helfer kommen schnellstmöglich zum Verletzten.

Die Rettungstreffpunkte können mit einem GPS-fähigen Smartphone als App („Hilfe im Wald“) heruntergeladen werden. Außerdem findetn Sie eine Karte zu den Rettungstreffpunkten auf dieser Seite zum Download. Die App navigiert auch zum nächstgelegenen Rettungstreffpunkt.

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