Hexenstube

Gedenkstätte der Hexenprozesse

"Hier mussten 49 schuldlose Männer und Frauen Wemdings auf dem Scheiterhaufen ihr Leben lassen" (Gedenkkreuze aus dem Jahr 1957)

Die Jahre des Hexenwahns zählen zu den dunkelsten Kapiteln Wemdings. Die Hexenstube am Wemdinger Galgenberg ist die Gedenkstätte der Wemdinger Hexenprozesse aus den Jahren 1609-1631. Insgesamt werden 49 Männer und Frauen gezählt, die in dieser Hinrichtungsstätte 1,5 km südlich des Stadtzentrumss ihren Tod fanden und deren dort gedacht wird.

Neben dem Galgen, der dort oben Stand, befand sich der Scheiterhaufen, wo die Hexen verbrannt wurden. Das Verbrennen sollte dafür sorgen, dass die Hexen vollständig verschwanden und nichts von ihnen für die Nachwelt übrig blieb. Die Bosheit der verdächtigen Personen, löste sich in Rauch auf, der vom Wind fortgetragen wurde. Die Lage am Galgenberg erhöht über der Stadt ist die übliche Position einer Hinrichtungsstätte. Der Wind hatte dort freien Zugang (Im Gegensatz zu heute war der Berg nicht bewaldet).

Wemdinger HexenstubeHexenstube mit GedenkkreuzenAusblick GalgenbergAusblick Wemdinger SteinbruchStartpunkt Lommersheimer WegStartpunkt St. Gundekarstraße mit Parkplatz

Öffnungszeiten

i. d. R. immer öffentlich zugänglich

Lage

Im Wemdinger Forst am Galgenberg gelegen. Zugang über St. Gundekarstraße (Parkplatz vorhanden) oder über Lommersheimer Weg (direkt am Ortsausgang Wemdings)

Objekt-Adresse

Hexenstube
St. Gundekar Straße
86650 Wemding

Info-Adresse

Tourist-Information
Mangoldstraße 5
86650 Wemding
Tel.: 09092/969035
Fax: 09092/969050
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