Wallfahrtskirche
Es ist gleich, von welcher Richtung man sich Wemding nähert, der leuchtende Bau der Wallfahrtskirche "Maria Brünnlein zum Trost" fällt immer ins Auge. Die Kirche mit ihrem Glockenturm steht an einem Platz zwischen Wemding und Amerbach, von dem aus die Stadt und das Ries großenteils zu überschauen sind.
Herausragend wie der Standort ist auch die Bedeutung der Kirche als Marienwallfahrt in Bayern.
Sehenswertes:
Gnadenaltar (Rokoko) mit Gnadenbild, auch Brunnen- oder Quellenaltar genannt, von Bildhauer Johann Joseph Meyer aus Tirol (1756).
Unterbau mit Brunnenschale und Voluten von Ernst Steinacker (1953).
Deckengemälde von Johann Baptist Zimmermann (1680-1758) und Sohn Michael.
Zwölf Quellenmedaillons rund um das Hauptgemälde vom Wasser des Lebens.
32 marianische Fresken.
Hauptfresko; "Gottesmutter vom lebensspendenden Brunnen".
Rokokokanzel mit den drei göttlichen Tugenden Glaube, Hoffnung, Liebe von F. A. Anwander, Landsberg.
Vier Seitenaltäre (Rokoko) zu Ehren des hl. Johannes Nepomuk und der Heiligen Sippe (links) sowie zu Ehren der hl. Barbara und der Eichstätter Diözesanheiligen Willibald, Walburga, Wunibald und Richard (rechts).
Votivtafeln zum Dank für Gebetserhörungen.
Schrein des römischen Märtyrers Theodor (+ um 300) auf dem Barbara Altar.
An den Seiteneingängen Figuren der Heiligen Anna und Joachim.
Sechs Andachtssteine auf dem Weg zur Kirche von Ernst Steinacker (1983).
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